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GsU Experten-Talk: Social Media Chancen

GsU Experten-Talk: Social Media Chancen

Ulrich Bohnen: Herzlich Willkommen zu einem weiteren Experten-Talk! Bei mir sind Phil Ramcke und Marcel Nicolaus von der Düsseldorfer Film- und Videoproduktion PRO-duction – Werbe- und Imagefilmproduktion. Wie geht es euch beiden jetzt in Zeiten des Corona-Virus?

Phil Ramcke: Es ist eine besondere Situation. Es war abzusehen, dass eine Krise kommen wird, aber nicht in dieser Intensität mit Ausgangseinschränkungen und Umsatzausfällen. Das war für uns natürlich auch sehr überraschend. Die Aufträge haben zwar abgenommen, aber dafür sind die Social-Media-Aktivitäten und Live-Streams durch die Decke geschossen, sodass wir momentan doch gut zu tun haben.

Marcel Nicolaus: Ja genau. Da man Abstand zu anderen Menschen halten muss und sich nicht persönlich treffen kann, ist das Thema Live-Streaming wichtiger denn je.

Phil Ramcke: Viele Firmen haben die gleichen Herausforderungen wie wir. Konferenzen, Veranstaltungen und Meetings fallen während der Corona-Krise aus, aber nun gibt es die Möglichkeit, seine Mitarbeiter im Home-Office mit einzubeziehen. So machen wir es gerade.

Ulrich Bohnen: Es freut mich, dass es euch soweit gut geht. Die Themen Social-Media und Live-Streaming sind natürlich auch interessant für uns. Wir versuchen unsere Verbände GsU (Gemeinschaft sozial engagierter Unternehmen) und It’s for Kids gerade in der jetzigen Situation gut aufzustellen. Ihr Beiden seid sowohl Mitglieder der GsU, als auch sehr engagiert in der It’s for Kids. Gibt es Gründe, warum euch diese Projekte so am Herzen liegen?


Marcel Nicolaus: Ja, wir haben uns bei der Gründung unserer Filmproduktion vorgenommen, dass wir nicht nur Werbeproduktionen für unsere Kunden und uns organisieren, sondern auch der Gesellschaft etwas zurückgeben wollen. Wir haben mit der Parkinson e.V. angefangen. Da gab es einen Wettbewerb, bei dem man frei entscheiden konnte, wie man einen Film zum Thema Parkinson umsetzt. Wir haben uns entschieden, dieser e.V einen Werbespot zu sponsern. Er kam sehr gut an. Also war für uns der nächste Schritt zu entscheiden, wie wir das weiterentwickeln können. Wir wollten mehr Menschen erreichen und ihnen etwas zurückgeben. (Zu Ulrich) Dabei sind wir auf dich aufmerksam geworden. Du warst einmal bei einem Netzwerktreffen zu Gast und hast uns It’s for Kids vorgestellt. Wir haben festgestellt, dass es gar nicht viel braucht, um dieses tolle Projekt zu unterstützen.

Ulrich Bohnen: Viele sind auf diese Weise zu uns gekommen. Man muss natürlich erstmal davon erfahren. Ihr habt uns schnell unterstützt und den ersten Film über uns gedreht. Das war damals der Schuh-Spendefilm in Meerbusch. Euer Projekt hat uns tatsächlich sehr stark nach vorne gebracht.

Phil Ramcke: Das sollte nur ein kleiner Vorgeschmack sein. Unser Herzblut liegt im hochwertigen Bereich. Wir produzieren Werbespots und Imagefilme auf höchstem technischen und künstlerischen Niveau, für die man sich auch nach Jahrzehnten nicht schämen muss. Wir sind damals auf euer Zahngold-Videoprojekt aufmerksam geworden und haben angeboten, dieses für euch umzusetzen.

Ulrich Bohnen: Das war ein tolles Video für uns. Es wird anschaulich dargestellt, wie man sein Zahngold zu Geld machen und dabei noch die It’s for Kids unterstützen kann. Einige hören vielleicht von dem Projekt, aber können erstmal nichts mit dem Thema anfangen. Euer Video hat uns da sehr weitergeholfen. Ihr seid in viele Themen involviert und unterstützt uns. Vielen Dank! Wie sieht es ansonsten bei euch aus? Ihr habt vorhin gesagt, dass ihr eure Arbeit wegen Corona umstellen musstet. Wie sieht es da zum Beispiel im Bereich Social-Media aus?

Phil Ramcke: Unsere erste Empfehlung wäre es generell, Zeitungen mit Diskussionsangebot zu lesen. Wir haben die Artikel in diesen Zeitungen natürlich verfolgt und mitbekommen, als zum ersten Mal das Wort „Krise“ auftauchte. Wir haben uns sofort überlegt, ob unser Firmen-Konzept und die Art und Weise, wie wir arbeiten, auch in der Krise Bestand haben wird. Wir haben uns vorgestellt, was passieren könnte: Die Leute werden ins Home-Office geschickt, sie sitzen zu Hause am PC, an ihrem Tablet oder am Handy und verfolgen das Geschehen in der Welt. Die Zugriffszahlen auf Facebook, Instagram, TikTok und Google werden in die Höhe schießen. Die Menschen wollen während der Corona-Krise auf dem aktuellen Stand sein. Sie werden Artikel liken oder selber Live-Streams in den sozialen Netzwerken starten wollen. Wir haben uns gedacht, dass man genau jetzt eine Strategie für den Bereich Social-Media entwickeln sollte. Unserer Meinung nach kann dies über das Fortbestehen und den Erfolg eines mittelständischen Unternehmens entscheiden. Man kann nun aktiv sein und seine Zielgruppe direkt zu Hause erreichen. Wenn die Geschäfte dann wieder geöffnet sind, haben die Menschen durch Social-Media-Aktivität schon im Vorfeld einen positiven Bezug zu ihrem Produkt oder ihrer Dienstleistung.

Ulrich Bohnen: Das stimmt. Für Profis ist so etwas selbstverständlich, aber für uns wären konkrete Tipps sehr spannend. Wie könnte man als Anfänger in dem Bereich vorgehen?


Marcel Nicolaus: Man sollte sich zunächst überlegen, welche Zielgruppe man hat. Es gibt nämlich nicht eine Zielgruppe, sondern deine Zielgruppe. Die meisten denken immer, ihre Zielgruppe wären „alle“. Viele machen „einfach mal etwas“ im Social-Media-Bereich und wundern sich, dass es nichts bringt. Aber warum bleibt der Erfolg aus? Weil man seine Zielgruppe im Vorfeld sehr genau ermitteln muss. Außerdem ist es wichtig zu wissen, dass man nicht nur sein Produkt bewerben, sondern auch die Community in den sozialen Netzwerken einbeziehen sollte. Denn diese steht immer an erster Stelle. 


Phil Ramcke: Ein konkretes Beispiel wäre vielleicht: Man nimmt einen modernen Slogan und schaltet damit eine Werbeanzeige. Dieser Slogan funktioniert für die 16- bis 24-Jährigen, weil diese eine eigene Sprache haben und den Witz dahinter verstehen. Auf Facebook, mit einer Zielgruppe von 35-Plus, würde er überhaupt nicht funktionieren und es gäbe keine Interaktion. Genauso ist es auch mit den anderen Kanälen. TikTok ist eher für die jüngeren Leute gedacht, Instagram für die 25-35-Jährigen, und bei Facebook geht es wie gesagt ab 35 Jahren aufwärts. Ich würde davon abraten die Werbung für sein Produkt, seine Dienstleistung oder den Lifestyle, den man mit seinem Produkt oder seiner Dienstleistung verknüpfen möchte, auf allen Kanälen gleichermaßen mit den gleichen Werbeanzeigen zu posten oder zu schalten. Man braucht im Grunde genommen drei Anzeigen, die auf die verschiedenen Zielgruppen zugeschnitten sind, separat auf diesen Kanälen.


Ulrich Bohnen: Man muss sich also schon im Vorfeld Gedanken machen, welche Strategie man verfolgt.


Phil Ramcke: Genau. Und da während der Krise dieses Thema sprungartig an Wichtigkeit gewinnt, planen wir, dass wir in fünf bis zehn Jahren eine Videoproduktion in Düsseldorf mit Agentur-Elementen haben werden, eben genau für diese zielgerichtete Beratung unserer Kunden im Werbe-Bereich. Wir haben bereits einen großen Konzern gewinnen können, für den wir Social-Media-Kanäle mit Inhalten füttern wie zum Beispiel Fotos, Videos etc. Das Feedback ist sehr positiv.


Ulrich Bohnen: Ihr macht das also schon im größeren Stil. Dabei überlegt ihr euch, welche Werbung zu welcher Situation passen könnte und wem ihr welches Konzept anbietet.


Phil Ramcke: Genau. Vielfalt ist sehr wichtig. Es gibt Bilder, animierte Bilder, 2D- und 3D-Animationen, Videos etc. Man kann zum Beispiel auch Werbefilme auf Instagram schalten. Aus dem Stegreif konnte ich sechs verschiedene Varianten, wie man etwas auf Instagram posten könnte, aufzählen – und es gibt noch viele mehr! Dann kommt noch zum Beispiel der Live-Stream dazu, der auch mit professionellem Equipment gefilmt werden kann. Man könnte ein aufwändiges Set mit mehreren Kameras einrichten. Hierfür bräuchte man aber ein großes Team mit etwa 30 Personen. Oder man plant kleiner und nimmt einfach sein Handy und filmt sich und seine Umgebung selber.


Ulrich Bohnen: Von klein bis groß ist also alles möglich, aber man sollte vorher eine Strategie haben. Also nicht einfach mal machen, sondern vorher gut überlegen und genau planen.


Phil Ramcke: Genau. Wir unterstützen unsere Kunden auch bei der Ermittlung ihrer Zielgruppe. Dabei kommen Fragen auf wie: „Welche Struktur haben meine Kunden bisher? Habe ich eine eher ältere oder jüngere Kundschaft? Habe ich vielleicht Laufkundschaft oder sind es die Bestandskunden, die regelmäßig herkommen?“ All diese Informationen helfen uns natürlich weiter, zielgerichteter und schneller eine Strategie zu entwickeln. 


Ulrich Bohnen: Das ist ein wichtiger Hinweis für uns. Planung ist gut. Man sollte natürlich irgendwann mal loslegen, aber im Moment haben wir die Zeit, alles gut zu durchdenken und eine Strategie zu entwickeln. Zu dieser Strategie gehört natürlich auch die Investition. Früher haben wir viel in Zeitungsanzeigen und Banden investiert, aber da haben sich die Zeiten auch geändert.


Phil Ramcke: Richtig, wobei Geld erstmal nicht das wichtigste Thema ist. Man kann bei Instagram erstmal mit Aktionen oder Spielen starten, um seine Zielgruppe zu erreichen, gute Beiträge posten. Da haben wir so gesehen eine Form von einer SEO-Tätigkeit. Man sagt, wenn man damit heute startet, dann habe ich in 365 Tagen die ersten weitreichenden Resultate. Es ist tatsächlich so, dass Google, Instagram und Facebook da sehr strikt sind und Eintagsfliegen aussortieren möchten. Das heißt Leute werden nicht von Anfang an gepushed, sondern sie müssen erstmal ein Jahr aktiv sein, damit sie als aktives Mitglied akzeptiert werden. Man kann aber auch Anzeigen schalten, um In dieser Anfangszeit Aufmerksamkeit zu bekommen und mehr Follower zu generieren. Um aber ein solides Fundament zu schaffen, bedarf es ein ganzes Jahr regelmäßiger Arbeit, bevor man wirklich langfristige Resultate erzielt.


Marcel Nicolaus: Viele machen den Fehler zu glauben, dass man innerhalb weniger Tage viel erreicht. Man muss langfristig denken und aktiv bleiben. Dann wird man auch Resultate sehen.


Phil Ramcke: Instagram ist die Werbeanzeige 2.0. Mit der Positionierung der Werbeanzeige ist es nicht getan. Man bekommt Rückfragen, Anregungen oder konkretes Feedback. Wichtig ist es, zu interagieren. Social-Media lebt von den Aktivitäten. Man sollte im Idealfall sogar jemanden einstellen, der den ganzen Tag auf Kommentare reagiert und proaktiv auf anderen Kanälen kommentiert, damit auch diese auf einen aufmerksam werden. Das lässt sich auch gut offline vergleichen. Wenn man Mitglied einer Community wie der GsU ist, kann man den Prozess beschleunigen, indem man seine Partner fragt, ob sie nicht vielleicht meinen eigenen Instagram-Account abonnieren oder einen neuen Beitrag liken wollen. Damit beschleunigt man den Prozess und man erreicht mehr Aktivität. Diese Logik funktioniert quasi auch online.


Marcel Nicolaus: Das ist der Community-Gedanke, den auch die GsU verfolgt. Das ist das selbe Prinzip, was Social-Media ausmacht, nur sehr viel größer.


Phil Ramcke: Dieses Follower-Konzept bieten wir auch an. Das geht los bei der Erarbeitung der Strategien, bis hin zu einem Jahreskonzept. Es wird genau geplant, wann was gepostet wird. Dazu gibt es noch das Premium-Paket. Dieses beinhaltet, dass wir für unsere Kunden aktiv sind. Wir kommentieren, beantworten Kommentare und kommunizieren auf verschiedenen Kanälen. Der Umfang unserer Tätigkeit ist eine Preisfrage. Jeder kann sich überlegen, was für einen sinnvoll wäre oder in welchem Bereich man vielleicht doch lieber selbst das Handy in die Hand nimmt und aktiv wird.


Ulrich Bohnen: Ich denke beides macht Sinn. Man sollte einfach anfangen. Allerdings darf man nicht erwarten, dass alles nach vier Wochen perfekt läuft. Das braucht Zeit. Interaktion ist Arbeit, in die wir als Unternehmer investieren sollten. Wir können viel selbst erledigen, aber wenn das Pensum dann wirklich größer werden sollte, dann sollte man sich mittlerweile professionelle Hilfe zur Unterstützung holen.


Phil Ramcke: Zu dem Punkt mit der Aktivität muss ich sagen, dass größere Firmen meiner Meinung nach ihre Aktivität im Moment herunterfahren. Vor allem deutsche Konzerne. Daher sehe ich die Möglichkeit für mittelständische Unternehmen, sich genau jetzt zu platzieren. Für manche ist es immer noch Neuland, aber es ist kein Hexenwerk. Wie man früher Marketing mit Ständen oder Guerilla-Marketing in der Innenstadt gemacht hat, kann man dies nun mit dem Handy von der Couch aus.
Marcel Nicolaus: Das ist eine Chance, die viele zurzeit nicht nutzen. Das ist ein Fehler.


Ulrich Bohnen: Wir sollten also genau jetzt in der Corona-Krise aktiv werden. Gibt es irgendwelche No-Gos im Bereich Social-Media?


Marcel Nicolaus: Ja. Man sollte seine Strategie nicht für die einzig wahre Lösung halten. Hier ist der Community-Gedanke wieder wichtig. Gefällt ein Post, eine Werbeanzeige oder ein Beitrag nicht, braucht es nur einen Klick Dich auf die Black-List zu setzen.


Phil Ramcke: Positiv ist noch einmal hier zu erwähnen: Wie es auch Saturn und Media Markt machen, die denselben Eigentümer haben. Sie spielen miteinander. Mal ziehen sie übereinander her, dann haben sie wieder etwas gemeinsam. Dann holen sie sich verschiedene Influencer, sodass man sich für einen Influencer positionieren muss. Somit positioniert man sich auch automatisch für eine Firma. Das Konzept ist genial. Ein No-Go ist für mich hingegen, einen Monat lang richtig viel in Social-Media-Aktivität zu investieren, nur um dann wieder in der Versenkung zu verschwinden. Dieses unbeständige Nutzer-Verhalten wird von Google und Facebook konsequent abgestraft. Ohne Beständigkeit sollte man sich die Mühe gar nicht erst machen und sich stattdessen erstmal eine langfristige Strategie überlegen. Dabei ist ein Intervall wichtig, wann und wieviel ich regelmäßig poste. Vielleicht dreimal oder fünfmal die Woche. Wenn man das ein Jahr lang durchhält, wird man überhaupt erst von Google oder Facebook akzeptiert.


Ulrich Bohnen: Wahnsinn… Ich hätte gedacht, dass man direkt loslegen kann und schon mittendrin ist. Es ist ein guter Hinweis für uns, dass man dran bleiben muss. Geduld ist wichtig, bis sich das gewünschte Ergebnis zeigt.


Phil Ramcke: Und man kann es eben jetzt in der Corona-Krise beschleunigen, indem man Anzeigen schaltet und auch ein Budget dafür festlegt. Zum Beispiel einen Euro am Tag für ein Jahr, denn das beschleunigt den Prozess enorm.


Ulrich Bohnen: Gibt es denn da einen Marketingplan?


Marcel Nicolaus: Auch das ist wieder individuell. Man kann sich nicht einfach irgendeinen Plan aus dem Internet zur Vorlage nehmen, sondern es hängt von der eigenen Zielgruppe ab. Wenn man diese herauskristallisiert hat, kann man sich natürlich Inspirationen und Anregungen aus dem Netz holen.


Phil Ramcke: Dazu vielleicht ein konkretes Beispiel: Wenn man ein Handwerksbetrieb ist und eine Stellenbeschreibung aufgibt, kann man diese mit Witzen aufwerten, die nur in der Branche bekannt sind. Quasi als Aufhänger oder Insider-Gag. Da würden Standard-Texte weniger bewirken. Individualität ist sehr wichtig.


Ulrich Bohnen: Vielen Dank für die Tipps zum Thema Social-Media. Bezüglich zur Qualität der Filme: Ich habe euch nun schon einige Male begleiten dürfen und ihr habt immer ein riesen Equipment für eure Eigenproduktionen mit vielen Kameras etc. dabei. Ich finde daher, dass es schon ein Unterschied ist, ob ich nun selber mit meiner Handy-Kamera filme oder ein ganzes Team von euch als Videoproduktion in Düsseldorf vor Ort habe.


Phil Ramcke: Richtig, wobei Social-Media ein Bereich ist, in dem der Zuschauer oder Leser viel verzeiht. Viele filmen mit Handys und die Qualität reicht oft vollkommen aus. Anders verhält es sich dann wenn es nicht um alltägliche Dinge, sondern es um langfristige und grundsätzliche Inhalte geht. Wir wollen unsere Kunden mit hochwertigen Werbe- und Imagefilmen bestmöglich präsentieren. Die Außendarstellung muss zum Unternehmen passen. Es gibt ganze Wissenschaften darüber, wie beispielweise Visitenkarten gestaltet werden. Einige Firmen investieren viel Geld in ihre Präsenz, andere sparen an falscher Stelle und lassen zum Beispiel Filmstudenten für einen kleinen Preis an den Imagefilm ran. Aber dass dadurch vielleicht das Ansehen des Unternehmens beschädigt wird, weil die Qualität des Films nicht zur Qualität der Produkte und Dienstleistungen dieses Unternehmens passen, sehen viele Firmen nicht. Es gibt schon große Preisunterschiede, aber oft spart man mit dem Preis auch an der Qualität des Films. Wir von PRO-duction, Videoproduktion in Düsseldorf, bieten eine gewisse Bandbreite an, aber wir möchten natürlich auch, dass es zum Unternehmen passt.


Ulrich Bohnen: Vielleicht habt ihr ja auch einige Beispiele, die wir hier mal zeigen könnten.


Phil Ramcke: Wir haben für Dunja Nieskens, die ebenfalls Mitglied der GsU ist, ganz tolle Make-up-Tutorials erstellt. Bei den fünf Videos haben wir natürlich viel Wert auf Qualität gelegt. Das Team war sehr motiviert und wir haben eine Kamera eingesetzt, die normalerweise nur für Spielfilme in Hollywood genutzt wird. Wir wollen dem Kunden immer das bestmögliche Ergebnis liefern, egal um welche Branche und um welche Preiskategorie es sich handelt.


Ulrich Bohnen: Ihr habt viele interessante Filme, die man auf eurer Internetseite finden kann. Diese werden wir hier im Video auch verlinken. Gibt es von eurer Seite aus noch wichtige Hinweise zum Thema GsU? Vielleicht etwas, was auch für Unternehmer interessant sein könnte?


Marcel Nicolaus: Ja, es ist höchste Eisenbahn, jetzt im Bereich Social Media eine Strategie zu entwickeln und auch das Live-Streaming anzugehen. Durch die Corona-Krise liegt darauf nun unser Fokus.


Phil Ramcke: Ja, viele Unternehmen haben Großveranstaltung geplant, Experten eingeladen und inhaltliche Vorarbeit vor der Krise geleistet und auch wenn Corona ihnen nun einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, sind wir zum Glück im 21. Jahrhundert mit unserer Technik gut aufgestellt. Vor allem in Hinblick auf Livestream-Technik. Wir können ein TV-Studio individuell aufbauen. Wir hatten beim letzten Projekt Set-Designer vor Ort, die das Studio komplett hergerichtet, alles farblich abgestimmt und die Einrichtung platziert haben. Dabei gehen wir individuell auf unsere Kunden einen. Kein Kunde ist für uns derselbe. Wir wollen die positiven Eigenschaften, die die Firmen mitbringen, optimieren und schön in Szene setzen. Wir wollen einfach das Maximum herausholen und dabei auch die Zielgruppe mit einbeziehen. Wir arbeiten daran nicht nur eine Videoproduktion in Düsseldorf zu sein, sondern auch ein breites Marketingangebot zu schaffen – da es in der Krise notwendiger denn je wird!


Ulrich Bohnen: Ja sehr schön. Dann sind wir aus meiner Sicht soweit mit dem Thema fürs Erste durch. Ich freue mich, dass wir so tolle Menschen um uns haben. Wir heißen „Gemeinschaft sozial engagierter Unternehmen“, aber dabei sind es die Menschen, die dahinter stecken. Ich bin wirklich froh, dass ihr bei uns seid und dass ihr uns und It’s for Kids unterstützt. Wir von der GsU drücken euch die Daumen und helfen euch natürlich liebend gerne, wo wir nur können. Vielen Dank nochmal für das tolle Interview und bleibt gesund. Bis bald zum nächsten GsU-Experten-Talk.

 

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Über den Autor

Marie Widera ist seit 2016 als Schauspielerin und Redakteurin aktiv. Als unsere Autorin für Blogartikel bereichert sie das Team von PRO-duction seit der Gründung der Firma.